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OKTOPUS: WORLDS APART 


VÖ: 29.04.2016
Für Fans von: District 97, Beardfish & Echolyn

Diese Band hieß mal Progoctopus und veröffentliche mit der EP „Transcendence“ eine der Überraschungen des Jahres 2015. Inzwischen heißt man etwas gefälliger Oktopus, ist zum Trio geschrumpft und veröffentlicht mit „Worlds Apart“ das offizielle Vollzeit-Debüt. Nun ja, mit so um die 10 Minuten mehr Musik als auf der letztjährigen EP genehmigen uns die Briten allerdings nicht recht viel mehr Musik. Das man nur noch ein Trio ist, liegt daran, dass sich die Wege von Oktopus und Sängerin Jane Gillard getrennt haben. Künstlerische Differenzen haben wohl den Ausschlag gegeben und man hat dem Vernehmen nach freundschaftlich getrennt. Trotzdem macht das Ausscheiden von Jane Gillard, deren ausdrucksstarker Gesang die EP doch deutlich mitgeprägt hat, etwas unsicher, was man von „Worlds Apart“ erwarten soll. Kurz gesagt: Nur das Beste! Oktopus erfüllen auch als Trio die Hoffnungen, die man in den Retro-Prog-Nachwuchs gesteckt hatte. „Worlds Apart“ erweist sich als ein Feuerwerk stilvollen Rocks mit flirrender Gitarre, unruhigen, melodischen Basslinien und geschäftig-virtuosen Drumming. Oktopus geben ordentlich Gas und erfreuen mit einer frischen, lebendigen Mischung aus Retroprog, Jazzrock, ein Spritzern Metal und Hardrock und einem Tupfer Psychedelic. Die Stücke sprühen vor Ideen, geschickten Wendungen und Haken... kein bisschen Trägheit und Larmoyanz ist hier spürbar. Oktopus nutzen die überschaubare Spielzeit für eine Prog-Tour de Force. Den Gesang übernimmt überwiegend Gitarrist Alistair Bell, der das mit einer angenehmen Stimme in relativer hoher Lage sehr gut macht. Im ersten Moment meint man gar eine weibliche Stimme wahrzunehmen. Gut, die Ausdrucksstärke einer Jane Gillard erreicht er nicht, aber es scheint so, dass Oktopus ohnehin den instrumentalen Part mehr betonen wollen. Und da passt Bells Gesang als Begleitung recht gut. Aber, um einen Ex-Kollegen dieser Seiten zu zitieren: „Ohne Jane Gillards Gesang fehlt die Portion Extra-Wahnsinn“. Da ist schon ein bisschen was dran. Bei einem Song übernimmt Drummer Tim Wilson den Lead-Gesang und auch er zeigt, dass er das durchaus kann. Moderne Epigonen von UK oder Echolyn, Beardfish, District 97 könnten Vergleiche und Hinweise sein. Oktopus setzen eine weitere Duftmarke in der Prog-Welt und zeigen damit, dass der Ofen bei Retroprog & Co. Noch lange nicht aus ist. Ein bisserl zu kurz, dafür immer auf den Punkt. Chapeau!
(T. Kohlruss/BBS - 12/15)

Format: CD | BestellNr.:21857 | Preis: € 15,99  



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