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MORE OF CAMEL:

CAMEL: I Can See Your House From Here Expanded Edition
VÖ: 02.06.2017
Format: CD | BestellNr.: 24191
Preis: € 15,99
CAMEL: Ichigo Ichie Live In Japan 2016 DVD
Recorded in Tokyo at the EX Theatre in Roppongi during May 2016.
Wie immer sind Camel eine Bank als Liveband. Latimer, einer meiner Lieblingsgitarristen und Komponisten legt wie immer eine emotionale, hingebungsvolle Performance ab.
(D. Eggenberger)
Format: DVD | BestellNr.: 23229
Preis: € 19,99

CAMEL: IN FROM THE COLD DVD 


VÖ: 18.03.2014
Recorded live at the Barbican, London, England on Oct. 28th, 2013.

2013 war die Rückkehr von Camel nach einem rund 10-jährigen Stillstand der Aktivitäten infolge der agressiven Blutkrankheit von Bandleader Andrew Latimer, aber auch dem Umzug aus den USA zurück nach England. Camel sind für mich die einzige Band, die ich kenne, von denen ich alles kaufen würde. Ich bin ein grosser Fan und für mich ist Andrew Latimer der beste Gitarrist und Komponist aller Zeiten. Ja, da muss sogar David Gilmour hinten anstehen. Die Tour 2013 stand im Zeichen des Konzeptalbums The Snow Goose, dass kurz zuvor im Studio neu eingespielt wurde und hier bereits auf diesen Seiten rezensiert wurde. Das erste Set des Konzertes beinhaltete dann also The Snow Goose, während man im zweiten Set einige Klassiker und auch lange vermisste Perlen zu hören bekam. Unterstützt wurde Latimer von den alten Camel Veteranen Colin Bass (Bass & Gesang), Drummer Denis Clement, der sogar zwischenzeitlich den Bass zupfen darf; sowie den Keyboardern Guy LeBlanc und Jason Hart. Letzterer wurde hauptsächlich beigezogen, um die komplexen und vielen Orchesterparts von The Snow Goose auf der Bühne audiogerecht umzusetzen. Auf der DVD sind die Hauptprotagonisten aber ganz klar Latimer und auch Guy LeBlanc, die am meisten Videoshots bekommen. Clement und Bass kommen ebenfalls zu ihren Ehren, während Hart extrem wenig mit Nahaufnahmen zur Geltung kommt, was ich etwas schade finde, aber man muss auch beachten, dass die Band Camel aktuell aus Latimer, Bass, Clement und LeBlanc besteht. Latimer hat nichts von seinem Gitarrenspiel verlernt und versetzt die Zuschauer nach wie vor in Trance. LeBlanc agiert als Lead Keyboarder und lässt vorallem an der Orgel das Tier aus sich heraus. Clement ist eine Bereicherung für Camel und ein ausgezeichneter Drummer und Techniker, der sich auch im Studio bezahlt macht und Latimer in jeder Hinsicht unterstützt. Wahnsinn, was aus diesem kleinen Mann alles so rauskommt. Colin Bass zeigt sich seit eh und je als sympathischer Zeitgenosse, der sich typisch englisch etwas reserviert gibt, aber zum Beispiel bei der Ansage von Fox Hill sowie der anschliessenden Performance auch mal etwas mehr im Rampenlicht stehen darf. Die Songauswahl ist natürlich superb und mit dem Klassiker The Snow Goose wird das Kernstück der Karriere in den Mittelpunkt gesetzt. Das zweite Set überrascht mit lange nicht gespielten Songs und spannenden Interpretationen einiger Klassiker. Der Anfang macht Never Let Go, dass zuerst akustisch beginnt mit Latimer, Bass und Hart an den akustischen Klampfen sowie Clement am Bass! Im zweiten Teil des Songs sorgt das gefühlsvolle Gitarrensolo von Latimer für einen weiteren Höhepunkt. Song Within A Song kann in der Umsetzung mit 2 Keyboardern voll überzeugen und auch die Harmonien sind somit überzeugend dargeboten. Echoes rockt auch nach all den Jahren immer noch. Mit The Hour Candle wird es dann gewollt etwas ruhiger und Latimer brilliert mit seinem emotionsgeladenen Gitarrenspiel. Ein Highlight seinesgleichen ist für mich Tell Me. Während sich Guy LeBlanc dem Pianospiel widmet, darf hier vorallem Jason Hart am Synthesizer in den Vordergrund treten (leider ohne Nahaufnahmen). Clement widmet sich wiederum dem Basspiel, Latimer der Flöte und Bass konzentriert sich zusammen mit Latimer allein aufs Singen. Toller Szenenwechsel. Watching The Bobbins ist ganz zugeschnitten auf Latimer, während Bass und LeBlanc die Lead Vocals übernehmen. Fox Hill ist ein sehr progressives Stück aus dem A Nod And A Wink Album, dass etwas amüsant die Fuchsjagd in England thematisiert. Grossartig, wie Colin Bass diesen Track am Gesang lebt und performt. For Today wurde anhand der Ereignisse vom 11.09.01 geschrieben und lässt auch hier etwas auf die Tränendrüsen drücken. Als ein Highlight muss auch die abschliessende Zugabe von Lady Fantasy betrachtet werden, wo vorallem Guy LeBlanc an der Orgel ein Hingucker ist.
Fazit: In From The Cold demonstriert Camel auf ihrer „Retirement Sucks“-Tour auf beeindruckende Weise und ist ein wundervolles Dokument. Bleibt zu hoffen, dass es mit der Band weitergeht und bald ein neues Studioalbum veröffentlicht wird. (D. Eggenberger)

Set One:
The Snow Goose

Set Two:
1. Never Let Go
2. Song Within A Song
3. Echoes
4. The Hour Candle
5. Tell Me
6. Watching The Bobbins
7. Fox Hill
8. For Today
9. Lady Fantasy

NTSC-0 REGION FREE

Format: DVD | BestellNr.:17480 | Preis: € 19,99  



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