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PROFUSION: PHERSU 


VÖ: 22.09.2015
Mit seinem zweiten Vollzeit-Album ist das italienische Quintett Profusion beim deutschen Progressive Promotion-Label gelandet. Was insofern eine Rolle spielt, weil ich dadurch auf das Album aufmerksam wurde, während ich den Vorgänger glatt verpasst habe. Also ist „Phersu“ mein erster Kontakt mit den Italienern. Der Bandname soll ja wohl die Verbindung von Prog und Fusion andeuten, allerdings hat man sich auf „Phersu“ zumindest von jazziger Fusion weitgehend verabschiedet. Solche Einflüsse sind eigentlich nur noch in „Masquerade“ spürbar, dort allerdings vehement, so dass fast das neue Genre BigBand-Progmetal aus der Taufe gehoben wird. Der Song ist denn auch mit seinem ungewöhnlichen Arrangement, dem vehementen Bläsereinsatz und den eleganten Piano-Linien einer der Höhepunkte des Albums. Ansonsten setzen Profusion eher deutlich auf die melodische Progmetal-Schiene, allerdings nicht ohne durch allerlei Gimmicks wie Ethno-Folk-Elemente („Nomen“!), Ausflüge in New Artrock-Gefilde oder ruhigere, balladeske Passagen für ordentlich Abwechslung zu sorgen. So entstehen überwiegend mitreißende, kraftvolle Progmetal-Rocker mit einem Mix aus knackigen Gitarren, bollerndem Bass, flirrenden Synthies, eleganten Piano-Linien und geschäftigem, moderat vertracktem Drumming. Guten Gesang mit nur leichtem Akzent gibt es obendrauf. Manchmal wirkt die Musik von Profusion nicht so ganz konsistent oder es wird zusammengefügt, was nicht unbedingt zusammengehört. „Masquerade hatte ich ja schon erwähnt, aber auch „Vanity Fair“ überrascht beispielsweise mit einer recht gewagten Kombination aus Rock-Elementen und leicht überschäumender Orchestralik. Auch schlagen die Stücke manchmal etwas bemühte Haken, anderseits geht das alles auch gut als progressive Abwechslungs durch und 08/15-Musik gibt es ja wirklich genug. Und inhaltlich geht es auf „Phersu“ wohl um Situationen, in denen wir uns hinter Schutzbehauptungen und sozusagen Masken verstecken, da darf sich die Musik auch mal ein paar Masken aufsetzen. Daneben hat man noch zwei Balladen im Angebot (vielleicht auch drei, wenn man das ruhige "Infinite" noch dazu zählt). Das als Pianoballade beginnende und sich langsam ins Sinfonische steigernde „Wrinkled Maiden“, mit weiblichem Gast-Gesang, ist ein weiterer Höhepunkt des Albums. Das ausgesprochen ktischige „Forbidden“ glücklicherweise am Schluss platziert, so dass man es notfalls einfach weglassen kann. Insgesamt ist „Phersu“ ein recht unterhaltsames, leicht verschrobenes (und gerade deswegen interessantes) Album geworden.
(T. Kohlruss/BBS - 11/15) Für Fans von Subsignal / Spock's Beard

Format: CD | BestellNr.:20118 | Preis: € 14,99  



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